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Kai Klugs KK Royal Basement ist durch die bizarren Auftritte ihres Herrn in Verruf geraten. Die königlichen Kellerkinder machen jetzt auf Steuerschotten und Steuerfüchse. Sie verkaufen weiter vorwiegend Immobilien der Grüezi / Swiss Kontor Gruppe.
Die Methoden sind die gleichen geblieben. Es wird die verbotene "Tatwaffe Telefon" eingesetzt: Der Angerufene wird gefragt, ob er Steuern sparen will. Wer will das nicht!
Bei dem anschließenden Gespräch im Büro wird erklärt, der Erwerb der Immobilie sei der optimale Weg zum Steuernsparen. Man brauche kein eigenes Geld. Das Ganze rechne sich trotz der Fremdfinanzierung durch die steuerlichen Vergünstigungen und den Mieteinnahmen praktisch von alleine. Nur eine kleine Zuzahlung sei zu erwarten. Später nach Ablauf der staatlichen Förderung, könne man die Wohnung mit großem Gewinn verkaufen.
Nun muss alles ganz schnell gehen. Es wird ein Termin beim Notar gemacht. Die Anleger fühlen sich oft überrumpelt. Sie erkennen nicht, welche weitreichenden Konsequenzen sie aus der Abgabe dieses Angebots für sich ergeben.
Tatsächlich erwirbt der Anleger eine Eigentumswohnung. Die versprochene geringe Zuzahlung fällt häufig höher aus. Schwierigkeiten wir der Anleger aber spätestens dann bekommen, wenn er die Wohnung weiterverkaufen will. Er wird feststellen, dass der von ihm bezahlte Einstandspreis beim Weiterverkauf nicht annährend erzielt werden kann. Dann sitzt er in der Falle. Die Bank wird dem Verkauf nur zustimmen, wenn er den Darlehensbetrag vollständig ablösen kann. Das wird wohl kaum einem der Käufer möglich sein. Dafür ist die Differenz zwischen der Darlehenssumme und dem Weiterverkaufspreis zu hoch.
Er wird also bei einer für die regelmäßige Darlehenslaufzeit von über 30 Jahren im Schuldenturm sitzen. Viele der Käufer, die wir kennengelernt haben, werden Dieses finanziell nicht überstehen. Besonders krass sehen wir das bei einem Objekt, das unter der Führung von Kai Klug vermarktet worden ist. Es ist ein Gebäude mit Eigentumswohnungen in der Ludwigstraße in Leipzig, das von der Leuchte GmbH verkauft wurde. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist Kai Klug.
Wie dem Fernsehbeitrag von Spiegel TV zu entnehmen ist, gibt es staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Kai Klug.
Aber nicht nur Kai Klugs Firmen haften, sondern auch die externen Verkäufer müssen sich die Falschberatung zurechnen lassen. Der Anleger kann verlangen, von dem Verkäufer so gestellt zu werden, als hätte er die Wohnung nie gekauft. Das ist die ständige Rechtsprechung seit den 90iger Jahren.
Siehe auch: Fernsehbeitrag Spiegel TV
Fakten und Hintergründe
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